DDS

Aus c't-Lab
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Bild des DDS

Funktionsbeschreibung

Siehe auch Online-Artikel auf der Projektseite von heise.de sowie Berichtigungen zum Online-Artikel.

Schaltung

Schaltbild des DDS, © Carsten Meyer

Link zum Schaltplan: PDF-Version auf heise.de


Nachbauhinweise

Beim Bestücken der ICs muss genau auf die Einbaulage geachtet werden: U3, U4 und U6 sind genau andersherum zu bestücken als die restlichen ICs!

Das Schaltbild weist R59 als 27 kOhm aus, Segor schreibt in der Stückliste 100 Ohm. 27 kOhm ist aber definitiv richtig (vgl. Eintrag im Heise-Forum). Eine Falschbestückung mit 100 Ohm äußert sich darin, dass die Rechteck-Kurvenform nicht generiert wird, obwohl Sinus- und Dreieck-Kurvenformen noch funktionieren.

Im c't-Artikel ist ein kleiner Fehler versteckt, welcher den Abgleich betrifft. Richtig ist folgende Zuordnung der Trimm-Widerstände zu den Abgleichparametern:

  • R11: Null-Abgleich an TP1
  • R13: Einstellung des externen Audio-Levels
  • R24: Einstellung der 4,096 Volt an TP1
  • R25: Null-Abgleich an TP2
  • R27: DC-Offset-Abgleich an TP3
  • R28: Einstellung der Rechteck-Spannung an TP1
  • R29: Nullabgleich Offsetspannung an TP3

(siehe auch Artikel im Heise-Forum)

Abgleich

Wenn das Modul eingeschaltet wird, wird automatisch ein Ausgangssignal von 1 kHz bei ca. 0,8 Volt (effektiv) erzeugt. Der Abgleich wird folgendermaßen durchgeführt:

  1. mit einem NF-Digitalvoltmeter (Achtung: übliche Digitalvoltmeter messen nur bei 50 Hz Wechselspannung korrekt, daher ist hier ein NF-Digitalvoltmeter, welches auch bei 1 kHz messen kann, unbedingt vonnöten!) zwischen TP1 und Masse an R8 messen, mittels R24 eine Wechselspannung von 4,096 Volt (effektiv) einstellen
  2. über Terminal das Signal abschalten (WAV=0!), Amplitude auf Minimum setzen (LVL=1!), jetzt mit R11 auf 0 Volt abgleichen
  3. an TP2 messen und mit R25 auf 0 Volt abgleichen
  4. Rechteck-Wellenform aktivieren (WAV=3!), an TP1 messen und mit R28 11,6 Volt (Spitze-Spitze) oder 5,792 Volt (effektiv) einstellen
  5. über Terminal DC-Offset auf null setzen (DCO=0!) und mit R29 an TP3 0 Volt einstellen
  6. DC-Offset auf 10 Volt setzen (DCO=10!) und mit R27 an TP3 -10 Volt einstellen
  7. Kontrolle: DC-Offset auf -10 Volt setzen (DCO=-10!), an TP3 muss jetzt +10 Volt anliegen


Firmware

Für das DDS existiert neben der Originalfirmware von Carsten Meyer eine C-Version. Diese ist mit dem avr-gcc compilierbar und somit offen für Anpassungen. Die DDS-C-Firmware enthält einige Verbesserungen gegenüber der Originalversion:

  • Werteeingabe über Encoder ohne Umschaltung der Genaugikeit, da eine Beschleunigung implementiert wurde (langsames Drehen bewirkt kleine Änderungen, schnelles Drehen große Änderungen)
  • Scrolling langer Parameternamen
  • Frequenz bis 300 kHz am Panel einstellbar
  • im Logikmodus: H- und L-Pegel getrennt einstellbar
  • PWM Erzeugung
  • Burst-Modus: An- und Auszeit getrennt einstellbar
  • Sweep-Modus (mit Sweep Up, Down, Up+Down, Startfrequenz, Endfrequenz und Sweepzeit)
  • Anzeige von Markern im Sweepmodus (auswählbare Pegelerhöhung an definierbaren Frequenzwerten)
  • TRMSC: Autorange, zuschaltbare dauerhafte Messwertanzeige
  • automatisches oder manuelles Speichern aller Einstellungen im EEPROM

Der Quelltext ist zur Zeit im Projekt "DCG-Firmware" auf Sourceforge.net gelagert: [http://dcg-firmware.cvs.sourceforge.net/dcg-firmware/dds/].

Die Dokumentation zum DDS ist ebenfalls auf Sourceforge.net gelagert: [http://dcg-firmware.cvs.sourceforge.net/viewvc/dcg-firmware/dds/dds-doc/dds-german.pdf].