Optobus

Aus c't-Lab
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Optobus, schematisch

Der Optobus ist das Bussystem, welches im c't-Lab die Module untereinander mit einer Datenverbindung koppelt. Die Datenverbindung ist galvanisch über Optokoppler getrennt. Als Protokoll kommt das serielle RS232 zum Einsatz. Die Übertragungsparameter sind 38400 Bit/s, 8 Bits pro Datenwort, kein Paritätsbit, 1 Stoppbit (38400 8N1).

Das Bild deutet vier Einheiten an: IFP, Modul 1, Modul 2 und Modul 3 (von links nach rechts). Die galvanische Trennung wird durch die gestrichelten Linien verdeutlicht. Der Anfang und das Ende des Busses liegen im Modul IFP (links). Die TX-Leitung treibt die LED im Optokoppler OK2, welche dann den Transistor in OK2 durchsteuert. Dieser befindet sich im Modul 1. Der Controller vom Modul 1 empfängt die Daten und prüft, ob sie an die eigene Adresse gerichtet sind. Falls ja, werden sie verarbeitet, falls nein, werden sie an das nächste Modul weitergeleitet. Ausgaben, welche durch Befehle an Modul 1 oder aus "Eigeninitiative" von Modul 1 entstehen, werden an das nächste Modul weitergegeben.

Die Verbindung zum jeweils nächsten Modul ist identisch. Auf dem letzten Modul sind die beiden Terminierungs-Jumper gesetzt. Diese bewirken, dass das Datensignal vom letzten Modul über die Rückleitung zum IFP gesendet wird. Werden die Terminierungsjumper vor dem letzten Modul gesetzt, dann werden die Ausgaben der Module nach der Terminierung nicht zurück zum IFP transportiert. Diese können dann nur noch Daten empfangen, jedoch keine mehr senden.